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  Finanzplanerhelfen der Musikindustrie

In der Musikbranche erinnert man sich gerne noch an die 80er Jahre zurück. Damals waren hohe Gewinne an der

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Tagesordnung, und wer in dieser Branche arbeiten durfte, hatte fast immer ein gutes Einkommen. Schließlich wurde fast jeder Song zu einem finanziellen Gewinn. Selbst wenn ein Song es in den Charts nur auf Platz 20 schaffte, war es gleichbedeutend mit einem kleinen Geldsegen. Dies hat sich leider geändert. Die CD-Verkäufe sind stetig zurückgegangen und immer mehr Plattenfirmen kriegen finanzielle Schwierigkeiten. Auslöser dieser unerfreulichen Entwicklung waren/sind die Raubkopien. Als die CD-Brenner Mitte der 90er Jahre sich immer mehr verbreiteten, sahen es viele Verbraucher nicht mehr ein, hart verdientes Geld für Musik auszugeben. Warum sollte ich mir eine teure CD kaufen, wenn ich sie mir auch von meinem Nachbarn brennen lassen kann? Die Plattenfirmen registrierten diese negative Entwicklung, taten letztendlich aber zu wenig, um dies aufzuhalten.

Manche Experten hatten schon zur damaligen Zeit vermutet, dass sich das Problem für die Musikindustrie noch vergrößern wird. Und so kam es dann letztendlich auch. Die Einführung des MP3-Dateiformats in Verbindung mit der steigenden Popularität der Internet-Tauschbörsen war vermutlich das Schlimmste, was der Musikbranche passieren konnte. Jederzeit kann man sich ins Internet begeben und jeden beliebigen Song innerhalb kürzester Zeit herunterladen. Die Plattenfirmen versuchten diesen Trend aufzuhalten, indem sie ebenfalls Downloads (zu günstigen Preisen) anboten. Doch da war es schon längst zu spät. Immer mehr Internet-Tauschbörsen entstanden und machten der Musikindustrie das Leben schwer. Die Gewinne durch CD Verkäufe nahmen dementsprechend ab. Und die Kampagnen gegen Raubkopierer, wie zum Beispiel "Nur Original ist legal", zeigten leider nur wenig Wirkung. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass es mittlerweile auch legale Möglichkeiten gibt, um sich MP3 Songs kostenlos zu beschaffen. Dies funktioniert zum Beispiel mit den Web-Radio-Aufnahmeprogrammen, die schon für wenig Geld in jedem Kaufhaus erhältlich sind.

Angesichts dieser Problematik ist es kein Wunder, dass in der Musikindustrie immer weniger Geld verdient wird. Mega-Stars wie Madonna oder Justin Timberlake sind davon nicht unbedingt betroffen. Stattdessen sind es eher die kleinen Musiker, die früher noch gerade so eben von ihrer Musik leben konnten, und dies mittlerweile nur noch als Hobby betreiben können. Die Verantwortlichen aus der Musikindustrie sind sich über diese negative Entwicklung, und auch über die weiteren Folgen, natürlich im Klaren. Daher versuchen sie nun, das Schlimmste zu verhindern und neue Konzepte zu entwickeln. Denn eines ist sicher: Wenn sich nichts ändert, wird es der Musikindustrie immer schlechter gehen.

Als besonders wichtig wird es angesehen, mit den weniger gewordenen Gewinnen gut umzugehen. Teure Partys werden von den Plattenfirmen längst nicht mehr im großen Maße veranstaltet. Stattdessen muss das eingenommene Geld möglichst gut investiert werden. Eben aus diesem Grund verlangen immer mehr Chefs von Plattenfirmen nach unabhängige Finanzberater. Dank dessen Kompetenz ist es möglich, einen genauen Finanzplan zu erstellen, der auch eine gewisse Zukunftssicherheit mit sich bringt. Die Finanzplaner bieten quasi eine Art Hilfestellung. Sie analysieren die finanzielle Situation der Firma und unterbreiten dann konkrete Vorschläge. Schließlich ist es heute wichtiger denn je, das vorhandene Geld gut anzulegen. Dies gilt für Plattenfirmen ebenso wie für die durchschnittlichen Verbraucher.